|
Seite 1
CHRONIK - Unsere Veranstaltungen im Rückblick
Sonniges Herbstwetter – doch leider kein Wind zum 14. Lauterbacher Drachenfest
Der Herbst zeigte sich am 29. Oktober, zum nunmehr 14. Lauterbacher Drachenfest von seiner guten Seite. Sonnenschein und fast sommerliche Temperaturen, doch leider kein Wind. Sogar die Leichtbaumodelle, die bei extrem wenig Wind gen Himmel steigen können, versagten ihre Flugdienste. Viele traurige Kindergesichter konnte man sehen, doch die Mitglieder des Landlustvereins waren auch auf diese Situation eingestellt und verteilten kleine Geschenke. Hochbetrieb herrschte dahingegen an der Bastelstraße, wo die beiden Landlustmitglieder Juliane Küttner und Petra Kiebel mit den jüngsten kleine Halloween Figuren und herbstlich kreierte Maiskolben gestalteten.
Die zahlreichen Gäste genossen das sommerliche Wetter, verweilten auf dem Sportplatz und bestaunten die dort abgelegten Drachen. Viele Eigenbaudrachen waren hier wieder zu bewundern, die jedoch alle unverrichteter Flugeinsätze wieder mit Nachhause genommen werden mussten. Trotz der totalen Windflaute sollten die Mühen der Drachenbastler belohnt werden. Gemeinsam mit einer Jury, nämlich Astrid Tustek-Radke aus Neukirchen und Roland Machatzke aus Crimmitschau sichtete man die verschiedenen selbstgebauten Drachen. Es war wie immer schwer eine Entscheidung zu finden. Den Preisteller für den schönsten Drachen erhielten die Kinder aus der Kinderarche in Crimmitschau. Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen hatten sie noch in der letzten Woche 6 schöne Drachen gebastelt, verriet Monique Engelmann. Seit vielen Jahren kommen Kinder von der Kinderarche zum Drachenfest und es bereitet ihnen immer wieder sehr viel Spaß. Natürlich waren sie heuer traurig darüber, dass die Drachen nicht flogen, doch über den Gewinn des Preises für den schönsten Drachen freute man sich um so mehr. Den größten Dachen hatte in diesem Jahr wieder einmal der Crimmitschauer Reiner Zimmer mitgebracht. Seit vielen Jahren ist er Stammgast beim Lauterbacher Drachenfest und konnte schon viele Preisteller mitnehmen. Der originellste Dachen war gerade mal 7 Zentimeter groß und es war der einzigste der am Sonnabend Nachmittag ständig in der Luft flatterte. Der 7 jährige Cedric aus Neukirchen hatte ihn gemeinsam mit seinem Vati Florian gebastelt. Das kuriose an dem kleinen Flugobjekt war, dass er vor einem Tischventilator fixiert war und somit im Luftzug dieses elektrischen Hilfsmittels lustig flatterte.
Für den Landlustverein war diese letzte Veranstaltung in diesem Jahr, erst vor 7 Wochen veranstaltete man das bekannte Lauterbacher Nachtseifenkistenrennen, eine gelungene Sache. Vor allem freute man sich, dass die vielen Gäste in einer geselligen Runde auf dem Sportplatz verweilten und so den herrlich sonnigen Herbsttag genossen.
Seifenkistenrennen 2011
Riesig war die Freude zur Siegerehrung beim 13. Lauterbacher Seifenkistenrennen, das am 10. September zum 4. Mal als Nachtrennen über die Bühne ging, bei dem 14 Jährigen Philipp Seibt aus Ettenwinden in Thüringen. Mit einer Gesamtzeit von 1:06,88 errang er im Junior Cup den ersten Platz. Der 11jährige Marcel Jahreis aus Tanna, belegte mit 1:11,73 Platz zwei und der dritte Platz in der Juniorwertung ging an den 14jährigen Jason Meier aus Schönberg mit 1:12,41.
Die Mitglieder des Landlustvereines hatten sich bereits zu Beginn des neuen Jahres viele Gedanken gemacht ob man wieder ein Nachtrennen organisiert oder nicht. Von der gesamten Logistik aus gesehen wäre ein normales Tagrennen bedeutend einfacher und mit weniger Aufwand durchführbar. Die Meinungen der Teams, die man beim Rennen im letzten Jahr hörte, waren sehr unterschiedlich. Während die eine Hälfte sich für ein Tagrennen stark machte, schwor sich die andere Hälfte auf die Variante des Nachtrennens ein. Wenn man den Eintrag von Armin Claus im Gästebuch des Vereins vom 12. September 2010 um 17.18 Uhr liest, wäre alles klar. Doch man muss als Veranstalter auch andere Meinungen akzeptieren und wenn man da gesagt bekommt, dass der Reiz bei einem Nachtrennen nicht nur das Fahren im Dunklen ist, sondern das am Abend mit rückläufigen Temperaturen auch Reifendruck, Bremsverhalten und selbst die Fahrstrecke andere Eigenschaften aufweisst, macht dass doch dann einen guten Fahrer aus, der mit den sich ändernden Verhältnissen klar kommt, sich auskennt und entsprechend sein Fahrverhalten anpasst. Hinzu kommt auch der Spass mit Boxenstop und Fahren mit Licht.
Man hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht und sich trotz des mehr Aufwandes wieder für ein Nachtrennen entschieden. Das Resultat, dass dadurch weniger Teams kamen, akzeptiert man, denn der Geselligkeit während und auch nach dem Rennen hat dies keinen Abbruch, sondern eher Aufwind gegeben!
Mit 24 Teams war es für den 13 Mitglieder zählenden Verein eine optimale Veranstaltungsgröße, bei der wie immer Spass und Gaudi mit dazu gehören. Erstmals wurde per Lautsprecher auch das Fahrerlager mit allen wichtigen Informationen versorgt. Die Bewertung der Originellsten Kiste hatte man ebenfalls anders organisiert und fand damit großen Anklang.
Jedes Team hatte die Möglichkeit mindestens 3 Mal die Stecke in den Trainingsläufen zu testen, auch das fand bei den Temas Führsprache, denn oftmals habe man bei anderen Veranstaltungen wo 50 und mehr Fahrzeuge am Start sind nur einmal die Möglichkeit die Strecke zu testen. Für das Hochschleppen der Fahrzeuge, vom Ziel zum Start, standen wieder 5 Abschleppfahrzeuge zur Verfügung. Interessant, vor allem auch für jene die erstmals in Lauterbach weilten, der Boxenstop mit dem Obligatorischen Tanken und Radwechsel. Zielgenaues halten, schnelles Pumpen, exaktes ansetzen und verschrauben der Radmutter sowie das korrekte anschieben bis zur Linie verlangte Konzentration von den Helfern der Rennteams. Die Zuschauer zollten die Leistung und sparten nicht mit Beifall.
Neben den vielen Helfern, wie der Feuerwehr aus Dänkritz und Lauterbach, standen mit André Kleber und seinen Assistenten auch wieder die Medizinische Erstversorgung vor Ort. In der ersten Pause gab es von diesem Team dann noch eine interessante Lehrvorführung, die bei allen gut ankam, denn es war eine kleine Auffrischung in Sachen „Erste Hilfe“ bei einem Unfall.
In der Boxenstoprunde errang der 13 Jährige Franz Haubold aus Lauterbach einen hervorragenden dritten Platz mit 1:48,94. Eric Vettermann aus Schönberg kam mit 1:46,23 auf Platz zwei und die Koma Kolonne aus Lauterbach erkämpfte sich mit spektakulären 1:40,45 den ersten Platz. Als diese kräftigen Jungs das Siegerpodest, den 1.1er Trabbi alle bestiegen hatten gab das Trabbidach unter der unscheinbaren Last nach. Schade, aber man ist sich sicher dass man diesen Riss bis zum nächsten Jahr reparieren kann.
Zum Glück war der schaden recht klein, so dass der weiteren Siegerehrung nichts im Wege stand. Die Speed Klasse, die Fahrer über 14 Jahre fuhren durchweg gute Zeiten. Viele von ihnen kennen die Strecke schon seit Jahren und wissen sie auszureizen. Dennoch konnte sich der 27 jährige Neuling Christopher Mais, aus dem Eichsfelder Land, gut durchsetzen und errang mit einer Gesamtzeit von 1:05,65 den dritten Platz. Der 18jährige Max Hoppe, der mittlerweile als Stammgast in Lauterbach zählt fuhr sich mit seinen 1:05,55 auf Platz zwei. Seit vielen Jahren ist auch der heute 20jährige Eric Vettermann bei den Lauterbacher Rennen immer mit dabei. Seine 1:04,98 brachten ihn den ersten Platz und auch den Wanderpokal.
Udo Vettermann, der Vater von Eric, ist ein ebenso vernarrter Seifenkisten Freak der jedes Jahr mit Originellen Kisten am Start ist. Mit seinem „Schnellen Finger“ (manch einer nannte das Gefährt auch etwas anders!!) Fuhr er sich ebenfalls in die Gewinnerliste ein. Er bekam den Preis für die Originellste Kiste und ausserdem die Rote Laterne, für die langsamste Zeit.
Dass das Wetter so Optimal mitgespielt hatte war natürlich eine gute Sache und lockte somit auch wieder viel Zuschauer nach Lauterbach. Auf der Tribüne und an den Straßenrändern verfolgten sie die Rennen. Man staunte auch immer wieder wenn man im Fahrerlager die kleinen Flitzer unter die Lupe nahm und feststellte, was da für Technik verbaut wird.
Viele Hinweise gab es für die Organisatoren, aber auch lobende Worte über den reibungslosen Ablauf. Das spornt an und man wird sich in den nächsten Wochen bereits die ersten Gedanken darüber machen, wie das Rennen im kommenden Jahr ablaufen wird. Auf jedem Fall dankt man für die Auflage 13/2011 allen Helfern die sich in uneigennütziger Weise wieder unterstützend an der Durchführung des Seifenkistenrennens beteiligt haben.
Drachenfest 2010
Kaiserwetter lockte am Sonnabend unzählige Drachenfans nach Lauterbach zum traditionellen Drachenfest des Landlustvereins. Nachdem man in den beiden letzten Jahren mit dem Wetter etwas Pech hatte, fand man am Sonnabend vor Ort optimale Bedingungen zum steigen lassen der verschiedensten Flugobjekte vor.
Unter den Gästen weilten auch Manfred und Ursula Eisenschien aus Crimmitschau, mit ihrem Enkel Franz Kaiser. Nachdem sie bereits im letzten Jahr hier zu Gast waren, hatte man sich fest vorgenommen wieder zu kommen. Sie hatten natürlich auch einen Eigenbau-Drachen mitgebracht, der in den letzten Wochen genau nach Anleitung gebaut wurde. Der „Teufelsdrachen“ mit seinen zwei Schwänzen hielt sich tapfer am Himmel und darüber freute sich natürlich Franz am meisten.
Das Lauterbacher Drachenfest ist schon längst über die Kreisgrenzen hinaus bekannt. So zählte auch in diesem Jahr wieder Familie Pfeifer aus Greiz zu den Gästen. Während Kerstin und Heiko sich auch nach anderen Eigenbaumodellen umschauten, bändigte Tochter Kim das eigene Modell das sich lustig am Herbsthimmel eingereiht hatte.
Aus Waldenburg angereist waren Joachim und Brigitta Pomper. Sie hatten gleich mehrere Modelle mitgebracht und ließen diese abwechselnd steigen. Drachen zu bauen sei ein schönes Hobby, betonte Joachim Pomper. Man staunt immer wieder mit welcher Geduld mein Mann die filigranen Bastelarbeiten erledigt, frohlockte Brigitta. Übers Jahr hinweg wird immer wieder was neues gebaut, man sitzt dabei oftmals länger, als was man dann die Möglichkeit hat das neue Modell auch fliegen zu lassen. Leider machte sich am späten Nachmittag einer der Drachen von Familie Pomper am Himmel selbständig und flog davon. Man hofft nun, dass er vielleicht gefunden wird und man ihn über den Landlustverein wieder zugestellt bekommt.
Keine leichte Aufgabe hatte die Jury zu erfüllen, welche das schönste Eigenbaumodell sowie den größten und originellsten Drachen finden sollten. "Auf jedem Fall sind prämierte Drachen immer Eigenbaumodelle, also keine käuflich erworbenen Flugobjekte", war von Peggy Zerrener vom Landlustverein zu erfahren. Sie war nicht nur mit der Jury auf der Suche nach den prämienverdächtigen Objekten, sondern verteilte auch unter den Kindern kleine Trostpreise.
Einen schönen Keramikteller für den originellsten Drachen bekam der 6jährige Tobias Schödel aus Crimmitschau überreicht. Sein kleiner, aus Packpapier gebastelter Drachen hatte auch einen althergebrachten Schwanz in dem zusammengefaltetes Zeitungspapier zum Einsatz kam. Der Crimmitschauer Reiner Zimmer bekam ebenfalls einen Keramikteller für das schönste Flugobjekt überreicht. Den Preisteller für den größten Drachen, er war 3 Meter hoch und 2 Meter breit, bekam Enrico Werler aus Lauterbach. Trotz seiner Größe war der Drachen mehrmals in der Luft, aber nur sehr schwer zu halten, verriet der Lauterbacher, der schon des öfteren mit außergewöhnlichen Flugobjekten Preise beim Drachenfest abgesahnt hatte.
12. Lauterbacher Seifenkistenrennen
Für viele Freaks der geräuschlosen Kisten war der 11. September in Lauterbach schon lange im Terminkalender rot angestrichen. Mit 36 Teams war es auch ein neuer Rekord, den man verzeichnen konnte. Dabei wurde jedoch auch klar, dass man was das Fahrerlager betraf, platzmäßig an die Grenzen gekommen war. Dank der Ausweichmöglichkeiten auf den Sportplatz konnte der benötigte Platz jedoch bereitgestellt werden.
Erstmals hatte man auch eine Juniorklasse mit ausgeschrieben, in der Teilnehmer bis 14 Jahren separat gewertet wurden. Allein in dieser Klasse waren 12 Nachwuchsfahrer, sowohl Jungen als auch Mädchen, mit am Start. Erfreulich war vor allem, dass auch viele neue Teams angereist waren. Das resultierte wohl daraus, dass die Mitglieder der Landlust in diesem Jahr auch bei den Rennveranstaltungen in Posterstein und in Reinholdshain präsent waren.
Während es die einen auf echt schnittige und schnelle Kisten abgesehen hatten, gab es auch wieder viele Teilnehmer, die mit Spaß- oder Gaudikisten angereist waren. "Damit", so Thomas Vizal vom Lauterbacher Landlustverein und Verantwortlicher des Seifenkistenrennens, "bleibt auch der Spaßfaktor immer wieder im Vordergrund."
Nicht nur im Vorfeld der Veranstaltung waren zahlreiche Helfer mit von der Partie. Auch am Renntag selbst konnte man sich auf viele Helfer verlassen. Dazu zählten auch jeweils 5 Kameraden der Feuerwehren von Dänkritz und Lauterbach. Diese fungierten als Streckenposten und sorgten für die Sicherheit der Gäste. Auch die umfangreichen Regulierungsarbeiten im Zielbereich wurden durch die Kameraden vorbildlich realisiert. Ein wichtiges Team waren ebenfalls jene, die mit Pkw und Jeep die Seifenkisten wieder an den Start zurück brachten. Nicht zu vergessen das DRK, die glücklicherweise keinen größeren Einsatz hatten, sondern lediglich kleinere Wunden und Wespenstiche zu behandeln hatten.
Der herrliche Sonnenschein lockte wieder zahlreiche Besucher an die Piste, die es sich auch nicht nehmen ließen sich im Fahrerlager genau umzusehen und sich hier und da technische Details genau erklären ließen. Besonderes Interesse weckte der umgebaute 2er Bob von Gunter Strietz aus Trusetal. Der Wahlschweizer war von der hier gebotenen Atmosphäre begeistert und will im kommenden Jahr wieder dabei sein.
In der Juniorklasse bis 14 Jahre gewann der 13 jährige Philipp Seipt aus Etterwinden und konnte hier in zwei Durchgängen mit einer Gesamtfahrzeit von 1:06,27 den Siegerkranz, Pokal und Urkunde für sich sichern. Die Plätze zwei und drei belegten der 11 jährige Marvin Köhler aus Gornau und die 14 jährige Linda Fröse aus Neuhausen.
Einen grandiosem Frauenerfolg konnte das Team Frauenpower aus Mittelbach mit Angelika Richter und Conny Kompe am Lauterbacher Rennwochenende hinlegen. Das Team belegte in der Boxenstoprunde den zweiten Platz und sorgte in der Speed Klasse mit einer Gesamtzeit von 1:04,57 für einen gut ausgefahrenen Sieg. Tobias Tauber aus Gera und Arne Wolny aus Trusetal belegten in der Boxenstopwertung, mit Auftanken und Reifenwechsel, den ersten und dritten Platz.
Die 55jährige Angelika Richter und ihrer 26 jährige Co-Pilotin Conny Kompe verwiesen in der Speed Klasse das Dreamliner Team mit Eric Vettermann (19 Jahre) und Renzo Krötzsch (35 Jahre) auf die Plätze zwei und drei.
In der Bewertung der Gaudikisten gewannen die Hartmannsdorfer und verwiesen nur knapp das Team um den Neukirchner Niels Eiber auf den zweiten Platz. Der Weihnachtsmann, Armin Claus aus Limbach Oberfrohna, belegte den dritten Platz. Die Rote Laterne bekam das „Jamaika Seifenkisten Team" aus Neukirchen überreicht, die diese bereits vor zwei Jahren schon einmal mitnehmen konnten. "Wir wollen einfach nur Spaß, und den hatten wir wieder", meinte Niels Eiber dazu ganz locker.
Durchaus gute Kritiken kamen aus den Reihen der Fahrer. Organisation und die Gestaltung der Pausen mit Tanzeinlagen kamen bei allen gut an.
Zur Auswertung der Rennen inkl. Boxenstopp geht es hier!
Reichlich Schnee und frostige Temperaturen zum Nachtrodeln Jahrgang "2010"
In nur 5 Tagen Vorbereitungszeit konnten die Mitglieder des Landlustvereins das diesjährige Nachtrodeln am 9. Januar auf die Beine stellen. Hier war wieder jeder gefordert, denn krankheitsbedingt musste man Ausfälle verzeichnen.
Erschwert wurden die Vorbereitungen zusätzlich durch die Extremen Schneefälle, denn die Zufahrt zum Zeltaufbau und den Standorten der Verkaufsstände mussten ebenfalls präpariert werden. Letztendlich konnten ein Großteil der Arbeiten schon am Freitag vollzogen werden.
Ein nicht abreisender Besucheransturm übertraf auch in diesem Jahr die kühnsten Erwartungen. In nur kurzer Zeit entwickelte sich die Rodelpiste zu einer glattgefahrenen und schnellen Abfahrt. Mut gehörte schon dazu, zudem im unteren Bereich ja auch immer noch die "Schanze" wartet.
Ein besonderer Gaudie für die Kinder war gegen 20 Uhr die Fackelabfahrt, in deren Anschluss das Lauterbacher Winterfeuer entzündet wurde. Als nach 21 Uhr der DJ das Feuerwerk ankündigte waren schon alle darauf gespannt. Eigens dafür wurden alle Strahler ausgeschalten um das Flair der Himmelsraketen besonders zur Geltung kommen zu lassen.
Menschen über Menschen - auf und am Rand der Rodelpiste, im beheiztem Festzelt bei DJ Matthias und natürlich am Winterfeuer. Auch hier landeten in diesem Jahr einige Schlitten, welche die Abfahrt nicht überstanden hatten. Auch nach Mitternacht waren immer noch genügend Wagemutige vor Ort und testeten mit verschiedenen Rodelunterlagen die Abfahrt. Zum Glück gab es keine größeren Verletzungen, welche die Rettungssanitäter zu behandeln hatten.
Die Mitglieder des Landlustvereins hoffen, dass auch diese Veranstaltung wieder einmal den tristen Alltag etwas belebt hat. Man bedankt sich bei allen, die diese Veranstaltung besucht haben, aber auch bei all jenen, die hier wieder uneigennützig geholfen haben.
Herrliches Herbstwetter und reichlich Wind zum 12. Lauterbacher Drachenfest lockte zahlreiche Gäste an
Der Herbst zeigte sich am 24. Oktober zum 12. Lauterbacher Drachenfest von seiner besten Seite. Sonnenschein und reichlich Wind, worauf man in den letzten Jahren leider verzichten musste, gab es heuer gratis. Zwar bewegte sich noch zu Mittag kein Blatt an den Bäumen, doch kurz nach 13 Uhr wurde es zunehmend windiger. Trotz des Windes waren die Sonnenstrahlen so kräftig, dass manch einer gar seine Jacke ablegte.
Als erste Gäste konnten von den Landlustmitgliedern Kinder der Kinderarche aus Crimmitschau begrüßt werden, die mit zwei Kleinbussen nach Lauterbach gekommen waren und sich riesig freuten. Zum einen über die lustig am Himmel flatternden Drachen und zum anderen über die schönen kleinen Trostpreise die von Angelika und Bärbel verteilt wurden.
Reger Andrang herrschte auch am Bastelstand von Juliane Küttner, die mit Kindern und auch Erwachsenen herbstlichen Fensterschmuck kreierte. „Das war wieder mal was neues, das gut angenommen wurde“, freute sich Kay Bohne, der für das Drachenfest alle Fäden in der Hand hatte und dabei natürlich von den anderen Mitgliedern tatkräftig unterstützt wurde.
Die Biertischgarnituren vor und auch im neuen Landlustzelt waren ständig besetzt, man fühlte sich wohl und ließ sich nicht nur die Roster, sondern auch Kaffee und Kuchen schmecken. Mit einer kompetenten Jury wurden schließlich die Preisträger für die begehrten Teller ermittelt. Für den schönsten Eigenbau-Drachen bekam der Lauterbacher Enrico Werler einen Preisteller von Kay Bohne überreicht. Den größten Eigenbau-Drachen hatte der Crimmitschauer Reiner Zimmer mitgebracht, der dafür ebenfalls einen schmucken Keramikteller erhielt. Das originellste Flugobjekt, das trotz seiner Größe und des nicht gerade geringen Gewichtes sich dennoch lange am Himmel hielt, hatte in diesem Jahr der Neukirchner Florian Meißner, der dafür ebenfalls einen Preisteller überreicht bekam. Alle drei ausgezeichneten gehören seit vielen Jahren zu den Stammgästen und jeder von ihnen hat bereits mehrere Auszeichnungen in Empfang nehmen können.
Text: Roland Wagner
Das 11. Seifenkistenrennen in Lauterbach
Auch das zweite Nachtrennen war wieder ein Erfolg für den Lauterbacher Landlustverein und der Wettergott hatte dazu auch seinen Beitrag geleistet.
Mit 24 Rennkisten war das Rennen, bei dem immer wieder der Spaßfaktor im Vordergrund steht, recht gut bestückt. Unzählige Gäste aus nah
und fern säumten die gesamte Rennpiste und bestaunten in den Pausen immer wieder die mitunter filigrane Technik der Seifenkisten die man im Fahrerlager
anschauen konnte. Ein Hingucker waren allerdings auch die zahlreichen Gaudikisten, wie der rollende Panzer, die „Kinnerkutsche“ oder die „Walburga
Gaudikiste“.
Bereits im ersten Renndurchgang fegten die schnellen Boliden an die Spitze, wohingegen die Gaudikisten sich eher ab dem guten Mittelfeld
einfanden. Leider beteiligten sich an der traditionellen „Boxenstop-Runde“, mit Auftanken und Radwechsel, nur 9 Teams. Doch dafür gab es gerade hier
den meisten Gaudi und die schönsten Szenen. All das wurde natürlich von den beiden DJs Matthias Nabe und Kay Bohne immer mit flotten und lockeren
Sprüchen kommentiert. Noch während der Boxenstop-Runde hatten die meisten Fahrer das Vergnügen, dass nächtliche Flair zu
genießen.
Mit Spannung startete dann schließlich der letzte Durchgang bei dem sich jeder Fahrer, jedes Team trotz der Streckenausleuchtung voll konzentrieren
musste. Doch die Messen waren bereits seit Lauf 1 gelesen und die drei ersten zeigten auch im zweiten Lauf eine konstante Leistung.
Letztendlich warteten alle auf die Prämierung und den Landlust-Trabbi, der wieder als Siegerpodest dienteg. Die Moderatoren des Renntages, Matthias und
Kay, verstanden auch dies wieder fachgerecht zu vermarkten und bezogen auch flugs das Publikum mit lockeren Sprüchen ein.
Die Verlierer und Sieger des Tages:
Letzter und somit neuer Besitzer der „Roten Laterne“ wurde das Panzerteam mit Uwe Mutschmann aus Ronneburg mit einer Gesamtfahrzeit von 03:20,00.
Im Gaudikistenwettbewerb gewannen Udo und Ellen Vettermann aus Schönberg mit ihrem „Wunder von L-O" (samt Skoda im Kirchendach von Oberlungwitz),
zweiter in diesem Wettbewerb wurde Armin Claus aus Bräunsdorf als Hexe Babajaga in seiner Walburga Rennkiste. Der dritte Platz ging an die Jüngste
dieser Veranstaltung, an die 8jährige Maria Vettermann mit ihrer „Kinnerkutsche“.
Die Boxenstopprunde gewann die „Koma Kolonne“ aus Lauterbach mit 01:16,72 - vor den Teams im DKW F8 Road Star mit Uwe Vettermann (01:17,05) aus
Schönberg und dem Frauenpower-Team mit Angelika und Conny Richter (01:18,53 aus Mittelbach bei Chemnitz).
Die großen Sieger des Rennens am Schänkenbergring in Lauterbach 2009 waren schließlich das Team „Phili V“ mit Uwe Böhme aus
Kitzscher mit einer Gesamtfahrzeit von 01:05,78. Den zweiten Platz belegte das Chemnitzer Team „Rolling Jet Ba 2007“ mit Dirk Raitel (01:06,25) und den
dritten Platz gewann der Oldie des Tages, der 68jährige Jürgen Ludwig (01:06,76) mit dem „Erfurter Blitz“.
Eine Seifenkistenfamilie vorgestellt
Die Freaks der geräuschlosen Kisten, die man in der Umgangssprache auch Seifenkisten nennt, wird nicht nur immer größer, sondern auch der
Ideenreichtum immer überwältigender.
Während es die einen auf echt schnittige und schnelle Kisten abgesehen haben, gibt es auch viele,die sich den so genannten Spaß- oder Gaudikisten
verschrieben haben. „Und auf den Spaßfaktor setzen wir hier schon von Anfang an“, so Thomas Vizal vom Lauterbacher Landlustverein und Verantwortlicher
des Seifenkistenrennens.
Mit Udo (45), Ellen (42), Eric (18) und Maria (8) war in Lauterbach auch die Familie Vettermann mit insgesamt 3 Kisten aus Schönberg bei Meerane
angereist. Sie gehören fast zu den Stammkunden in Lauterbach und kommen immer gern hier her, betonte Udo. Es war im Jahr 2000, als der damals 9
jährige Eric Vettermann das erste mal in Reinholdshain beim Seifenkistenrennen an den Start ging. Gemeinsam mit seinem Vater und Opa Eberhard hatte er
die erste Rennkiste, den „kleinen Hugo“ gebastelt. Hier reichte es zwar noch nicht für‘s Siegerpodest, aber wenige Wochen später stand Eric in
Hohenstein Ernstthal bereits das erste mal auf dem Podest und freute sich über den dritten Platz. Erfolge konnte man danach fast jährlich feiern,
so wie Anne im Jahr 2002 mit der Kinderkutsche oder Udo 2006 mit dem Froschkönig. Im Jahr 2006 gab es für die legendäre Bockwurst in
Reinholdshain den Gaudipreis, und 2008 den Gaudipreis für den fahrenden Schwibbogen und den Schneemann, ebenfalls in Reinholdshain. Fast jährlich
wird eine Idee für etwas Neues geboren, wie der Schwibbogen oder der Schneemann, und dann heißt es regelmäßig die Freizeit dafür
zu nutzen das Konzept auch fahrbar umzusetzen, was meist mehr als hundert Stunden in Anspruch nimmt. Die neueste Vettermannsche Errungenschaft, mit der Udo
und Ellen in Lauterbach am Start waren, nennt sich schlicht „Das Wunder von L-O“ und stellt den spektakulären Autoflug ins Kirchendach in Limbach
Oberfrona dar.
Der von Eric gesteuerte DKW F8 Roadstar wurde bereits 2002 von Februar bis August gebaut. Zwischenzeitlich hat man ihn natürlich noch etwas aufgemotzt,
damit er schneller wird.
Porträt - Der Mann an der Uhr

Alles was am Sonnabend mit Geschwindigkeit zu tun hatte, also mit der Zeitnahme, dafür waren Günter und Jana Gruner aus Reinholdshain zuständig. Bereits seit 2003 kommen sie in jedem Jahr mit ihrer Technik sehr gern nach Lauterbach und unterstützen den Landlustverein. Man macht
es aus Spaß an der Freude, genau wie auch im Heimatort, denn hier hat Günter Gruner 1997 das erste Seifenkistenrennen organisiert.
Der Organisator, der in jeder Hinsicht von seiner Frau unterstützt wird, wurde natürlich zwangsweise auch ein aktiver Mitstreiter in den
rollenden Kisten. Je zwei Vier- , Zwei- und Einsitzer hat Günter schon entworfen, gebaut und natürlich auch gefahren. Seine Erfolge, auch im
internationalen Bereich, können sich sehen lassen. Je nachdem wie die Zeit reicht, werden jährlich zwischen 5 bis 10 Rennen anvisiert. Seit 2008
vertritt Günter Gruner alle im internationalen Bereich startenden deutschen Seifenkistenfahrer im Verband „Caccas“, dem Europäischen Dachverband
der Seifenkistenfahrer.
Text: Roland Wagner
8. Kinderfasching
Nachdem die Landlustmitglieder bereits Anfang Januar ihre erste Großveranstaltung des Jahres mit Bravour gemeistert haben, ging es mit dem traditionellen Kinderfasching am Faschingsdienstag locker weiter. Viele Kinder machten sich, gemeinsam mit ihren Muttis und Vatis, vereinzelt auch mit Oma oder Opa auf den Weg in den ehemaligen Jugendclub. Hier wurden alle am Eingang persönlich von den beiden Faschingsmaskottchen, dem Mäusepaar Fix und Fox, begrüßt. Natürlich gab es da gleich erst mal ´nen Molli für alle Kinder, die dann über die Rutsche in den bunten Faschingstrubel hineingeleitet wurden.
Auf die Plätze fertig los – und die Faschingsfete begann mit einer kleinen Polonaise der Kinder. Gemeinsam mit Carolin gab es dann zwei Stunden Spiel, Spaß und Unterhaltung. Angelika und Bärbel mischten sich ebenfalls ab und an zwischen die lustige Kinderschar um gemeinsam eine Polonaise hinzulegen. Zur Belohnung gab es daran anschließend immer kleine Geschenke für alle.
Sehr zur Freude der Organisatoren, den Mitgliedern des Landlustvereines, konnte man in diesem Jahr neben den Kindern aus Lauterbach auch wieder Kinder aus den umliegenden Gemeinden, wie Langenhessen, Blankenhain, Königswalde, Crimmitschau und natürlich auch aus Dänkritz und Neukirchen begrüßen.
Bereits zum 8. Mal hatte der Landlustverein von 16.16 Uhr bis 18.18 Uhr zur Faschingsfeier eingeladen und für die Kinder gab es wieder Pommes, Wiener Würstchen und Limo kostenlos.
Immer wieder für fetzige Stimmung sorgen die zwei neckischen Mäuse Fix und Fox, welche gemeinsam mit den Kindern tanzten. Leider waren wie in jedem Jahr viele der Eltern nicht dazu zu bewegen gemeinsam mit ihren Kindern die Stimmung noch weiter anzuheizen, sie nutzten lieber die Gelegenheit mit Freunden und Bekannten, die man sonst nicht trifft, ‘nen Plausch zu machen.
Gefreut haben sich die Mitglieder natürlich vor allem über die Dankesworte, die es von einigen Eltern gab. Man war oftmals sichtlich überrascht, dass man weder Eintritt noch Essen und Trinken für die Sprösslinge bezahlen musste. Wo bekommt man heute noch etwas kostenlos lautete dazu oft der Kommentar.
Es war wieder eine gelungene Kinderveranstaltung, bei der sich gezeigt hat, dass sich all die Mühen zum Wohle der Kinder, gelohnt haben. Und - natürlich wird es im kommenden Jahr wieder einen Kinderfasching im Jugendclub geben.
Text: Roland Wagner
8. Lauterbacher Nachtrodeln in der Hohle am Hain
Nach zwei Jahren Zwangspause, wegen Schneemangels, gab es am 11. Januar in Lauterbach wieder einmal das beliebte, vom Landlustverein Lauterbach Organisierte und durchgeführte, Nachtrodeln. In nur 5 Tagen Vorbereitungszeit hatten die 13 Vereinsmitglieder wieder alle Register gezogen um dieses winterliche Megaevent, das weit über die Kreisgrenzen, auch bis hin ins thüringische, auf die Beine zu stellen. Nicht nur eine Logistische, sondern auch organisatorische Herausforderung die von dem kleinen Verein wieder sehr gut gemeistert wurde.
Natürlich wirkte das eine oder andere Rodelgefährt wie ein Magnet, denn man bekam neben den guten bekannten Schlitten auch einige originelle Gefährte zu sehen. Da war zum Beispiel der lenkbare Bob von Gert Buchmann aus Neukirchen. Vermutlich aus den 30er Jahren stamme dieses Exemplar. Vor reichlich 1 ½ Jahren fand er ihn auf einem Container und rettete ihn sozusagen vor der vollendeten vernichtjung. In den letzten Monaten hatte der gelernte Schlosser in mitunter filigraner Feinarbeit die defekten Teile, der zweisitzige Bob verfügt über eine Kufenlenkung und eine Bremse, wieder repariert. Der aus Hartholz konzipierte Schlitten sei natürlich sehr robust und demzufolge auch etwas mehr belastbar als manch "Neuling". Während das Nachtrodeln war für den etwa 15 Kilogramm schweren Nostalgiker eine wahre prämiere war, sind die Buchmann´s schon seit Jahren Stammgast beim Lauterbacher Nachtrodeln.
Doch das war damit noch längst nicht das älteste Gefährt was auf der steilen Piste anzutreffen war. Man traute seinen Augen nicht, denn Hans-Peter Hahlen hatte doch tatsächlich eine gute alte, im Volksmund genannte, Käsehitzsche mit dabei. Dieser zirka 5 Kilo schwere Einsitzer war ein echter hingucker. Auf einem aufgeschlichteten Feuerhaufen habe man ihn gesehen und natürlich gerettet. Alle Teile seinen, so weit man das einschätzen könne, noch Original, lediglich die Schnur zum ziehen habe man bei dem schätzungsweise 80 bis 100 Jahre alten Schlitten erneuert.
Mitten im Rodeltrubel traf man auch die Neukirchner Familie Schlagowsky mit ihren 7 Jährigen Sohn Jonas. Er schwörte am Sonnabend auf das schnelle Plastgefährt das, wie man erfuhr bereits über 10 Jahre alt ist und einmal für 60 Kronen im Nachbarland erworben wurde. Schnell sei das Gefährt auf der Piste verriet Papa André, aber die Plaste besitzt gerade bei den frostigen Temperaturen einen unschöne Eigenschaft. Sie wird spröde und bricht bei extremer Beanspruchung. Mit bisher fast 30 Reparaturen, die der Dachdeckermeister natürlich exakt ausgeführt hat, damit das Gefährt Fahrbar bleibt, habe es keinesfalls an Reizen verloren.
Mitten im Gewimmel traf man auch den erst im letzten Jahr nach Lauterbach gezogenen Ronny Knoch, der mit seiner Tochter Amelie. Stolz präsentierte der 36jährige seinen Hörnerschlitten, den er bereits als Bub stark strapaziert habe. mit seinen etwa 3 bis 5 Kilo Gewicht sei er auf der Rodelpiste, mit dem nötigen Geschick, auch recht wendig. Bisher habe er alle Rodelpartien, egal wo, ohne Schäden überstanden.
Das konnten an diesem Tag bei weitem nicht alle sagen, denn mit annähernd 30 zerborstenen Exemplaren verzeichnete man nicht nur hier, sondern auch bei der Zuschauerresonanz einen wahren Rekord. Für Jessica und Robert, die per Zufall aus dem Radio von der Veranstaltung hörten und aus Altenburg angereist kamen, war dies eine echt Geile?? Veranstaltung. Eine super ausgeleuchtete Piste, eine herrliche Fackelabfahrt für die Kinder, das Feuerwerk und natürlich auch die fetzige Disco machten das ganze noch perfekt.
Weit nach Mitternacht dann das große Aufatmen bei Kay Bohne und seinen Mitstreitern. Wir hoffen das es allen gefallen hat und diese gefragte Winterliche Veranstaltung bei jung und alt wieder mal für etwas Abwechslung vom tristen Alltag gesorgt hat. Der Landlustverein wurde auch dieses Mal von vielen Helfern und Sponsoren bei dieser Veranstaltung unterstützt, wofür man sich bei allen herzlich bedanken möchte.
Text: Roland Wagner
10. Lauterbacher Seifenkistenrennen - erstmals als Nachtseifenkistenrennen ausgetragen
Rekordbeteiligung - 34 Teams kämpfen um Meter und Sekunden im Ligier -Cup
Während das Lauterbacher Nachtrodeln schon seit Jahren ein Begriff ist, gabt es im so genannten Partydorf am 13. September wieder eine Neuerung. Bereits seit 10 Jahren findet hier alljährlich das Lauterbacher Seifenkistenrennen statt und in diesem Jahr zum 10jährigen Jubiläum wurde es erstmals als Nachtseifenkistenrennen durchgeführt. Eine Premiere, von der man sagen kann sie war in mehrfacher Hinsicht gelungen.
Schon seit Wochen liefen dazu die Vorbereitungen, denn man musste ja schließlich auch für die nötige Ausleuchtung der Strecke sorgen. In den späten Nachmittagstunden strömten die Besucher in scharen in das Dorf, wo man kaum noch einen freien Parkplatz fand. Nach den Trainingsläufen kamen dann die Kinder erst einmal beim Bobby-Car-Rennen auf ihre kosten. Das dumpfe Geräusch der Plastikräder war weithin zu hören und die Zuschauer sparten nicht mit Beifall für die Nachwuchsrennfahrer. Zur Freude der Kinder bekam dann am Ziel jeder eine Ehrenurkunde vom Landlustverein überreicht.
Als schliesslich die Präsentation der 34 Fahrzeuge und ihrer Teams beendet war wurde durch das Safety Car die Strecke scharf gemacht. Bereits nach dem ersten Durchgang zeigte sich wer die Anwärter auf die Podestplätze werden könnten. Spektakulär war ebenfalls wieder der zweite Renndurchlauf mit seinem bewährtem Boxenstopp, an dem wieder nur jene Teams teilnahmen denen der Spassfaktor bei dieser Veranstaltung ebenso wichtig ist wie der Kampf um Meter und Sekunden. Im dritten und letzten Durchgang setzte jeder noch mal aufs ganze um das Endresultat zu verbessern.
Eine große Leistung zeigte auch das Team um Nils Eiber, die als Team Prinzen mit ihrem kleinen Kinderhandwagen sich den letzten Platz erkämpften und dafür die Rote Laterne überreicht bekamen.
In der Bewertung der Originellsten Seifenkiste, die von den Zuschauern gewählt wurde, gewann der 17jährige Erik Vettermann aus Schönberg bei Meerane, der mit seinem Schwibbogen viel Beifall erhielt. Die Lauterbacher Koma Kolonne mit ihrem Spektakulären dreirädrigen Gleiter belegte Platz zwei und Armin Claus aus Bräunsdorf bei Chemnitz landete mit seiner fahrenden Kaffeekanne auf den dritten Platz.
Für Julius Staffa aus Hohenstein Ernstal gab es in der Boxenstopwertung den dritten Platz. Die Plätze eins und zwei belegten, trotz Protest einiger Rennteilnehmer, die beiden Seifenkisten der Lauterbacher Koma Kolonne.
Aufs Siegerpodest, den eigens dafür angerichteten 1.1er Trabant konnte schließlich Julius Staffa klettern, der mit seinem Inject T61 im Hauptrennen dritter wurde. Die beiden Chemnitzer Hightech Seifenkisten Jet Bag 2006 und 2007 von Dirk Raithel Eislebener und Jens Raithel Eislebener belegten die Plätze zwei und eins. Somit konnte Jens Raithel Eislebener nach 2007 in diesem Jahr zum zweiten Mal den von der Firma Ligier gestifteten Wanderpokal überreicht bekommen.
Auch der 68jährige Elektromeister Jürgen Ludwig aus Erfurt war sichtlich zufrieden. Er verfügt seit vielen Jahren über internationale Erfahrung, nahm schon an Seifenkistenrennen in Frankreich, Spanien und Italien teil.
Wie der Verantwortliche für das Seifenkistenrennen Gunnar Parlitz betonte, gebührt all den fleißigen Helfern und Sponsoren, der Gemeindeverwaltung sowie den Sicherheitsposten der Feuerwehr Neukirchen und Lauterbach ein besonderes Dankeschön. Auch den Anwohner dankt man für das Verständnis, da es am gesamten Wochenende zu beträchtlichen Einschränkungen kam.
Text: Roland Wagner
Trotz Windflaute war 10. Lauterbacher Drachenfest gut besucht
Der Herbst zeigte sich am 27. Oktober zum 10. Lauterbacher Drachenfest, was den Wind betraf, nicht gerade von seiner besten Seite. Selbst super leichte Modelle, wie die des Neukirchner Drachenbändigers Andreas Napravnik hatten alle Mühe sich am Himmel zu halten. Selbst die sonst so emsig fliegende Landlusteule, der von Andreas Napravnik gebaute Landlustdrachen, war nur kurzzeitig am Himmel zu bewundern.
Doch das trübte die Stimmung auf der Wiese hinter dem Lauterbacher Sportplatz keinesfalls. Wenn auch nicht so viele Drachen wie sonst im Herbstwind flatterten, Spass hat es wieder allen bereitet und man konnte auch in diesem Jahr wieder feststellen das die Gilde der Eigenbaudrachen immer mehr wird.
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verfolgte der Crimmitschauer Bäckermeister in Ruhestand Rainer Zimmer das Geschehen. Seine schicken Eigenbaumodelle mussten bei diesem Windarmen Drachenfest am Boden bleiben. Der Lauterbacher Enrico Werler, der in jedem Jahr mit einem Neubau vor Ort weilte hatte in diesem Jahr keinen Drachen mitgebracht. Bei den letzten Flugversuchen, bei denen noch die Feineinstellung vorgenommen wurde, stürzte das große 8Eckicke Objekt ab und konnte auf die schnelle auch nicht wieder repariert werden.
Wie in all den vorangegangenen Jahren hatten die Mitglieder der Landlust auch wieder viele kleine Preise für die Kinder parat, die sich darüber natürlich wieder sehr freuten. Die Prämierung der schönsten eigenbau Flugobjekte, mit den begehrten Keramiktellern, war wie immer sehr schwer.
Den schönsten Drachen präsentierte Emily Graupner am Sonnabend. Mutti Susann versprach auch im kommenden Jahr wieder mit einem Eigenbaumodell dabei zu sein. Den Originellsten Drachen, eine lachende Sonne, hatte dieses mal Jaremias Fröhlich mitgebracht. Den Preisteller für den größten Drachen, den ein netter Kussmund zierte, bekam schliesslich Willi Göpel überreicht.
Ein besonderer Dank gelte der Crimmitschauer Buchhandlung von Eva Würker, der Bäckerei Zimmer in Crimmitschau, dem Pfennig-Pfeiffer in Neukirchen und dem Zack Baumarkt in Crimmitschau, die wieder schöne Preise zur Verfügung gestellt hatten.
Text: Roland Wagner
9. Lauterbacher Seifenkistenrennen
20 Teams kämpfen um Meter und Sekunden
Spassfaktor steht immer noch im Mittelpunkt des Renngeschehens
Noch als am 8. September Vormittags die letzten Vorbereitungen zum Seifenkistenrennen liefen schlossen sich die Schleusentore am Himmel und der Regen machte eine Pause. Diese währte dann schließlich bis zur Siegerehrung. Mit einer Rekordbeteiligung von 20 Seifenkisten wird diese neunte Auflage in die Geschichte des Lauterbacher Landlustvereins eingehen. Bereits vor den ersten Trainingsläufen, als die Abnahme der Fahrzeuge von statten ging, pilgerten viele Zaungäste durch das Fahrerlager und bestaunten die unterschiedlichsten Typen von Rennern. Da waren die flachen schnittigen Kisten des ALU Teams aus Chemnitz genauso gefragte Fotoobjekte wie das Spaßmobil Kaufrausch (umgebauter Einkaufswagen), das Brandmeisterteam (Feuerwehrauto) oder die Flintstones mit ihren Steinzeitflitzer. Die Stammteams waren wieder mit ihren bekannten Kisten angereist, doch dem Kennerblick blieb dabei nicht verborgen dass viele Verbesserungen die geräuschlosen Kisten noch schneller erscheinen ließen. Dass das Formel 1 Fieber in Lauterbach zu 100 % identisch mit dem Original ist bewiesen in gewohnter weise das XXL Team (Ferari). Erstmals war der Veranstalter, der Landlustverein, nach vielen Jahren Pause auch wieder mit einer Seifenkiste vertreten.
Traditionsgemäß eröffnete Bürgermeister Hubert Beier kurz vor 13 Uhr das Rennen und brachte auch wieder seine Freude zum Ausdruck das wieder viele den Weg nach Lauterbach gefunden haben. Nach seiner Begrüßung kamen dann die Kinder erst einmal beim "Bobby-Car-Rennen" auf ihre kosten. Das dumpfe Geräusch der Plastikräder war weithin zu hören und die Zuschauer sparten nicht mit Beifall für die Nachwuchsrennfahrer. Zur Freude der Kinder bekam dann am Ziel jeder eine Ehrenurkunde und ein kleines Geschenk vom Landlustverein überreicht.
Wenn auch die Sonne mit Abwesenheit glänzte, die Tribünenplätze waren wieder ein Renner und der überdachte "Vip" Bereich" in Höhe des Boxenstopp vermittelte ein besonderes Flair. Als schliesslich die Präsentation der Fahrzeuge und ihrer Teams beendet war wurde durch das Safety Car die Strecke scharf gemacht. Bereits nach dem ersten Durchgang zeigte sich wer die Anwärter auf die Podestplätze werden könnten. Spektakulär war ebenfalls wieder der zweite Renndurchlauf mit seinem bewährtem Boxenstopp, an dem wieder nur jene Teams teilnahmen denen der Spasfaktor bei dieser Veranstaltung ebenso wichtig ist wie der Kampf um Meter und Sekunden. Im dritten und letzten Durchgang setzte jeder noch mal aufs ganze um das Endresultat zu verbessern. Mit Spannung erwartete man die Auswertung und bei der Wertung mit Boxenstopp war beim Orlich Team aus Langenhessen die Freude besonders groß. Langenhessen 2 belegte den dritten, die Lauterbacher Koma Kolonne den zweiten und Langenhessen 1 den ersten Platz in der Boxenstopwertung.
Die Spektakuläre rote Laterne gab es in diesem Jahr für Uwe Mutschmann der mit "Holzmichels Rache" den letzten Platz einfuhr. Siegerkränze gab es für den dritten Platz für den Rolling Jet Bag 2006 vom ALU Team aus Chemnitz. Platz zwei belegte der Erfurter Jürgen Ludwig und die zweite Kiste vom ALU Team aus Chemnitz wurde strahlender Sieger mit ihrem Rolling Jet Bag 2007. Als Siegerpodest diente wieder der originell gespritzte 1.1er Trabbi mit dem Logo des Lauterbacher Landlustvereins.
Eine große Leistung zeigte auch der 14jährige Max Hoppe der als jüngster Teilnehmer auf Platz 5 landete. Lobende Worte gab es von Helga und Armin Claus aus Bräunsdorf bei Chemnitz. Eine fabelhafte Organisation lobte Claus, der selbst viele Jahre die Sachsenmeisterschaften im Seifenkistenrennen in Bräunsdorf organisiert hatte. Auch der 67jährige Elektromeister Jürgen Ludwig aus Erfurt, der den zweiten Platz belegte war sichtlich zufrieden. Er verfügt seit vielen Jahren auch über internationale Erfahrung, nahm schon an Seifenkistenrennen in Frankreich, Spanien und Italien teil.
Die weiteren Plazierungen waren Langenhessen II, Firebird, Hot Devils, Langenhessen I, Lusi HOT, XXL-1-Larifari 1, Komakolonne Lauterbach, Hot Devil II, DKW Roadstar, Landlustkiste, Brandmeisterteam, Flintstones, ZRE Racing Team, Manfred Winkler Team, Kaufrausch, Holzmichels Rache
Wie der Verantwortliche für das Seifenkistenrennen Gunnar Parlitz betonte, gebührt all den fleißigen Helfern, sowie den Sicherheitsposten der Feuerwehr Lauterbach ein besonderes Dankeschön. Auch den Anwohner dankt man für das Verständnis, da es während des gesamten Rennens zu beträchtlichen Einschränkungen kam.
Text: Roland Wagner
7. Kinderfasching am 20. Februar in Lauterbach
Auch in diesem Jahr setzte am Faschingsdienstag eine kleine Völkerwanderung in Richtung Lauterbacher Jugendclub ein, wo sich wieder zahlreiche Kinder, gemeinsam mit ihren Muttis, Vatis, Omas oder Opas zur Kinderfaschingsfeete einfanden. In den zwei Stunden gab es Fasching pur zu erleben. Begrüßt wurden natürlich nicht nur Kinder aus Lauterbach, sondern auch aus den umliegenden Gemeinden.
Auf die Pl&aumL;tze fertig los - und die Faschingsfeete begann mit einer kleinen Polonaise der Kinder. Bereits zum 7. Mal hatte der Landlustverein von 16.16 Uhr bis 18.18 Uhr zur Faschingsfeier eingeladen und natürlich gab es für die Kinder wieder Pommes, Wiener Würstchen und Limo kostenlos.
Heiß begehrt, wie in jedem Jahr, war die Kinderrutsche und beim verteilen der schönen Preise waren die Kinder kaum zu halten.
Für fetzige Stimmung sorgen die zwei neckischen Mäuse, welche gemeinsam mit den Kindern tanzten. Leider waren viele der Eltern nicht dazu zu bewegen gemeinsam mit ihren Kindern die Stimmung noch weiter anzuheizen, sie nutzten lieber die Gelegenheit mit Freunden und Bekannten die man sonst nicht trifft 'nen Plausch zu machen.
Dankesworte gab es von einigen Eltern die sichtlich überrascht waren das für die Kinder alles frei war - wo bekommt man heute noch etwas kostenlos lautete dazu oft der Kommentar. Fazit der Veranstaltung - Rundum eine gelungene Sache. Die Mühen haben sich, zum Wohle der Kinder, gelohnt und im kommenden Jahr wird es natürlich wieder einen Kinderfasching geben.
Text: Roland Wagner
Trotz Schmuddelwetter war 9. Lauterbacher Drachenfest gut besucht
Der Herbst zeigte sich am 28. Oktober, zum 9. Lauterbacher Drachenfest, von seiner wahren Seite. All jene, die bereits vor dem offiziellen Start um 13 Uhr vor Ort waren, hatten nicht nur Sonnenschein sondern auch den nötigen Wind um die Drachen steigen zu lassen. Doch leider bedeckte sich der Himmel nach und nach mehr mit Wolken, die sich dann auch noch ab und zu entleerten.
Doch das trübte die Stimmung auf dem Acker keinesfalls. Wenn auch nicht so viele Drachen wie sonst im Herbstwind flatterten, Spass hat es wieder allen bereitet.
Vor Ort war natürlich auch wieder der Neukirchner Drachenbändiger Andreas Napravnik mit einer kleinen Auswahl an Flugobjekten. Hilfreich stand er dabei auch Anfängern zu Seite und half zum Beispiel bei der richtigen Einstellen der Vorspannung. Natürlich stand auch der im letzten Jahr getaufte Landlustdrachen, die von Andreas Napravnik gefertigte Eule, am Himmel.
Wie in all den vorangegangenen Jahren hatten die Mitglieder der Landlust auch wieder viele kleine Preise für die Kinder parat, doch die Verteilung wurde schließlich ein Opfer des schlechter werdenden Wetters, da viele vor dem Regen flüchteten. Die Prämierung der schönsten Flugobjekte führte man dennoch durch. Auch wenn sie ihrer größe wegen nicht aufsteigen konnten, so zollte man doch den Erbauern den nötigen Respekt dass sie überhaupt gekommen waren. Zum zweiten Mal in Folge gab es einen Keramikteller für Florian Meißner aus Neukirchen, der den größten eigenbau Drachen hatte. Den originellsten Drachen, mit dem die vier Jahreszeiten dargestellt wurden, hatte der Crimmitschauer Bäckermeister im Ruhestand Reiner Zimmer mitgebracht. 11.30 Uhr war er gerade in Leipzig mit dem Flugzeug aus Portugal kommend gelandet. Auf dem schnellsten und kürzesten Weg ging es nach Lauterbach und trotz des Regens präsentierte er seine herrlichen Flugobjekte, denn neben den Vier Jahreszeiten hatte er noch ein ganzes Dutzend anderer Eigenbaudrachen mitgebracht.
Den schönsten Drachen präsentierten am Sonnabend das Auerhahn Team (www.auerhahn-events-cainsdorf.de) aus Cainsdorf. Die Crew um Daniel Berger weilte erst kürzlich mit ihrem fliegenden Teppich zum Lauterbacher Seifenkistenrennen und belegten in der Boxenstoppwertung den zweiten Platz. Man hatte sich eifrig bemüht etwas außergewöhnliches zu Kreieren. Auch wenn es kein fliegender Teppich wurde, über den Preisteller für den schönsten Eigenbaudrachen freute man sich schließlich riesig.
Ein besonderer Dank gelte der Crimmitschauer Buchhandlung von Eva Würker, dem Pfennig-Pfeiffer in Neukirchen und dem Zack Baumarkt in Crimmitschau, die wieder schöne Preise zur Verfügung gestellt hatten.
Text: Roland Wagner
8. Lauterbacher Seifenkistenrennen
18 Teams kämpfen um Meter und Sekunden
Spassfaktor steht immer noch im Mittelpunkt des Renngeschehens
Das auch die Kinder vom Lauterbacher Rennfieber angesteckt sind zeigte sich am Sonnabend dem 9. September zum wiederholten Male beim Bobby-Car-Rennen, das zum Auftakt des 8. Lauterbacher Seifenkistenrennens am Schänkenbergring über die Bühne ging. Das dumpfe Geräusch der Plastikräder war weithin zu hören und die Zuschauer sparten nicht mit Beifall für die Nachwuchsrennfahrer. Zur Freude der Kinder bekam dann am Ziel jeder eine Ehrenurkunde und ein kleines Geschenk vom Landlustverein überreicht.
Das Wetter war wieder einmal vom feinsten, die neu konzipierte Tribüne und der Vip- Bereich in Höhe des Boxenstopp vermittelten in diesem Jahr der Rennstrecke ein neues Outfit. Mit 18 Teams war das Rennen zudem Optimal ausgelastet, so die Veranstalter der Lauterbacher Landlustverein. Bereits im Frühjahr hatte der Landlustverein die Rennteams zu einer Besprechung eingeladen. Hierbei wurde der Wunsch geäußert das man zwei Wertungen, einmal mit und einmal ohne Boxenstopp, einführen sollte. Dies verwirklichte man in diesem Jahr nun erstmals.
Nachdem von der Rennleitung die Fahrzeuge abgenommen waren begannen die Trainingsläufe in denen jedes Team die Strecke bereits ausreizte. Die Stammteams waren wieder mit ihren bekannten Kisten angereist, doch dem Kennerblick blieb dabei nicht verborgen dass viele Verbesserungen die geräuschlosen Kisten noch schneller erscheinen ließen. Dass das Formel 1 Fieber in Lauterbach zu 100 Prozent identisch mit dem Original ist bewiesen in gewohnter weise das XXL Team (Ferari) und das Team um Michael Wienold der mit den nagelneuen RF 26 F1 an den Start ging. Unglaublich, nicht nur die Fahrzeuge, sondern auch die Kleidung und das ganze drumherum wie im echten Formel 1 Geschäft.
Neukirchens Bürgermeister Hubert Beier eröffnete um 12.30 Uhr die Veranstaltung und wünschte allen Faire Wettläufe. An seiner Seite befand sich mit Lorenz Franzisti auch ein Vertreter aus dem Landratsamt. Mit der Vorstellung der Teams, natürlich mit der entsprechenden Begleitmusik, wurde den Gästen auf der Tribüne und am Rand der Rennstrecke bereits das erste Highlights präsentiert.
Danach wurde die Rennstrecke durch das Safety Car scharf gemacht.
Bereits nach dem ersten Durchgang zeigte sich wer die Anwärter auf die Podestplätze werden könnten. Zur Freude der Zuschauer und vor allem der Kinder war am Rande der Veranstaltung für heisse Benzinrunden gesorgt. Mini Quad und Mini Motorrad standen hier zur Verfügung und wer wollte konnte damit unentgeltlich Runden fahren.
Spektakulär war ebenfalls wieder der zweite Renndurchlauf mit seinem bewährtem Boxenstopp, an dem dieses Mal nur die eingefleischten Rennteams teilnahmen. Im dritten und letzten Durchgang setzte jeder noch mal aufs ganze um das Endresultat zu verbessern. Mit Spannung erwartete man die Auswertung und die Freude bei der Wertung mit Boxenstopp war beim amtierende Sachsenmeister Marcel Orlich, der mit seinem Opa Rolf im Flitzer von Langenhessen I den dritten Platz errang, groß. Der Fliegende Teppich aus Cainsdorf wurde zweiter und das legendäre XXL Team gewann diese Wertung. Der fliegende Teppich aus Cainsdorf, mit Daniel Berger und Crew, belegten in der Rennwertung den 18. Platz und erhielten die rote Laterne überreicht. Siegerkränze gab es für den dritten Platz mit einer Zeit von 1.08.34 für Langenhessen I und das Chemnitzer Team von The Rolling Jet Bug belegte mit 1.07.46 Platz zwei nur eine Hundertstel Sekunde schneller, 1.07.45, war das Hohenstein Ernsthaler Team HOT Devils die damit zum zweiten Mal in Folge den großen Preis vom Lauterbacher Schänkenbergring gewannen.
Als Siegerpodest diente wieder der originell gespritzte 1.1er Trabbi mit dem Logo des Lauterbacher Landlustvereins und die Gewinner ließen es sich nicht nehmen die Sektflaschen zielgerichtet zu entleeren. Die weiteren Plazierungen waren Langenhessen II, Lusi HOT, Firebird, Thunderbird, XXL II, XXL I, The Skulls, Koma Kolonne Lauterbach, Junior Team Königswalde, After Work 2006, ZRE 1, TRE II, RF26 F1, Team Wöckel und der Fliegende Teppich.
Das After Work Team hatte die weiteste Anreise, sie kamen aus Erfurt. Begeistert von der Rennatmosphäre zeigten sich auch Heinrich und Rita Weber aus Steinpleis/Weißenbrunn. Sie waren zum ersten mal hier und hatten kürzlich in Schönfels schon einmal ein Seifenkistenrennen besucht. Einfach toll was hier auf die Beine gestellt wurde und dazu noch die originellen Kisten in den verschiedensten Ausführungen staunte Heinrich Weber. Spass an der Freude war der Grund für Daniel Berger aus Cainsdorf hier mit dem fliegenden Teppich mitzumachen. Bisher war man immer beim Nachtrodeln des Landlustvereins zu Gast und seit 2005 richtet man selbst ein Seifenkistenrennen aus berichtete er stolz ( Infos unter www.auerhahn-events-cainsdorf.de)
Am Abend traf man sich dann in kleiner Runde zum Rennfahrerball im Jugendclub. Hier klang bei Live Musik vom feinsten, mit Just for Fun der Abend in gemütlicher Runde aus. Wie der Verantwortliche für das Seifenkistenrennen Gunnar Parlitz betonte, gebührt all den fleißigen Helfern, sowie den Sicherheitsposten der Feuerwehr Neukirchen und Lauterbach ein besonderes Dankeschön. Auch den Anwohner dankt man für das Verständnis, da es während des gesamten Rennens zu beträchtlichen Einschränkungen kam.
Text: Roland Wagner
7. Lauterbacher Nachtrodeln in der Hohle am Hain
Nachdem Frau Holle am 12. März noch einmal für reichlich Schnee gesorgt und die Meteorologen weiterhin winterliches Wetter gemeldet hatten, wurde im Landlustverein das Signal auf Grün gestellt. Das bedeutete Start für die Vorbereitungen zum Nachtrodeln am 18. März.
Keiner, nicht einmal die Mitglieder selbst hatten noch dran geglaubt, dieses in der Umgebung einmalige Spektakel noch durchführen zu können. Durch das Agrarunternehmen Lauenhain wurden zusätzlich noch Schnee angeliefert um an den Schwachstellen die weiße Pracht noch etwas dicker zu haben. Trotzdem zitterte jeder täglich, dass das Wetter nur aushalten möge. Temperaturen nur um den 0 Grad Punkt, ja teilweise Nieselregen lies die Vereinsgemüter erhitzen. Da lagen im wahrsten Sinne des Wortes die Nerven manchmal Blank.
Doch letztendlich war es wieder der Blanke Wahnsinn was auf der Rodelpiste abging. Schon vor dem offiziellen Rodel Start, der für 18 Uhr geplant war, pilgerten zahlreiche Rodelenthusiasten am Lauterbacher Hain ein. Bewaffnet mit kleinen Hörnerschlitten, alten Käsehitschen, Plastschlitten, Arschrutschern, aufgepumpten Autoschläuchen oder runden Schneegleitern ging es den Abhang hinunter.
Der Clou war allerdings eine Weltneuheit, nämlich die Vorstellung der ersten so genannten Kniwels. Diese Schlitten, deren Innenleben aus einer Mini Federkernmatratze oder einer Schaumstoffmatratze bestehen oder aber mit Styropor gefüllt sind besitzen eine Hülle aus Kunstleder und Nylon. Diese Erstmals in der Öffentlichkeit vorgestellten Exponate sind eine Neuheit aus dem Winkle Polsterbetten in Langenhessen. Mit dem ehemaligen Bobweltmeister Alexander Szelig hatte man zudem noch einen Experten vor Ort der die Schlitten gleich mit testete. Auf eines der Slide Boards setzte er sein Autogramm und dieser Schlitten wurde dann noch versteigert. Viele der Besucher nutzten zudem die Möglichkeit mit den 15 zur Verfügung gestellten Exemplaren einmal den Hang hinunterzufahren.
Also war es schließlich wie immer zum bekannten Lauterbacher Nachtrodeln, nämlich es ging im wahrsten Sinne des Wortes wieder einmal die Post so richtig ab. Der offiziellen Eröffnung folgte eine spektakuläre Fackelabfahrt in deren Anschluss das Lauterbacher Winterfeuer entfacht wurde. Ein weiterer Höhepunkt war das kleine Höhenfeuerwerk. Dieses, so freude sich Kay Bohne der Vereinsvorsitzende, wurde zum Teil wieder von der Crimmitschauer Bäckerei Zimmer gesponsert. Zimmer´s sind regelmäßig zu den Highlights in Lauterbach und freuen sich immer wieder über die gute Resonanz der kleinen Feste.
Das emsige Treiben am Rodelhang wurde in diesem Jahr auch wieder von der Pistenpolizei überwacht. Die Jugendgruppe hatte dabei alle Hände voll zu tun, vor allem am Auslauf. Einige der hölzernen Gefährten überlebten das Rodelerlebnis nicht und gingen zu Bruch. Fetzige Stimmung herrschte im und vor dem mit Fußboden versehenen und beheizten Festzelt.
Diese winterliche Veranstaltung des Lauterbacher Landlustvereins, zwei Tage vor dem Frühlingsbeginn, war trotz der vielen Mühen und zusätzlichen Aufwendungen wieder eine gelungene Sache. Anhand der Autokennzeichen sah man auch das die Besucher nicht nur aus dem Zwickauer Raum, sondern auch aus Glauchau, Hohenstein Ernsthal und dem Thüringer Raum (Altenburg, Schmölln) kamen. Der Landlustverein wurde auch dieses Mal von vielen Helfern und Sponsoren bei dieser Veranstaltung unterstützt, wofür man sich bei allen herzlich bedanken möchte.
Text: Roland Wagner
6. Kinderfasching am 28. Februar in Lauterbach
Wie auch in den vergangenen Jahren setzte am Faschingsdienstag eine reine Völkerwanderung in Richtung Lauterbacher Jugendclub ein, wo sich wieder viele Kinder, gemeinsam mit ihren Muttis, Vatis, Omas oder Opas zur Kinderfaschingsfeete einfanden. In den zwei Stunden gab es Fasching pur zu erleben.
Begrüßt wurden natürlich nicht nur Kinder aus Lauterbach, sondern auch aus den umliegenden Gemeinden. Mitunter reichte der Platz im Club kaum aus und man trollte sich deshalb auch im Freien lustig aus.
Mit einem dreifachen Lauterbach Hellau begann die lustige Kinderparty, die bereits zum 6. Mal unter der Regie des Landlustvereins von 16.16 Uhr bis 18.18 Uhr statt fand.
Pommes, Wiener Würstchen und Limo gab es in gewohnter weise für die Kinder wieder kostenlos. Die Kinderrutsche war wieder ein heiß begehrtes Objekt und beim verteilen der schönen Preise waren die Kinder kaum zu halten. Für fetzige Stimmung sorgen die zwei neckischen Mäuse, welche gemeinsam mit den Kindern tanzten. Leider waren viele der Eltern nicht dazu zu bewegen gemeinsam mit ihren Kindern die Stimmung noch weiter anzuheizen.
Rundum eine gelungene Sache Konstatierte der Vereinsvorsitzende Kay Bohne nach der Veranstaltung. Viele der Eltern dankten auch mit netten Worten den Organisatoren, denn wo bekommt man heute noch etwas kostenlos.
Text: Roland Wagner
Herrliches Herbstwetter lässt 8. Lauterbacher Drachenfest zu tollem Erfolg werden
Während am 29. Oktober in den Vormittagsstunden noch Windstille herrschte, wehte kurz nach 12 Uhr bereits ein laues Lüftchen das sich später zu einem geeigneten Drachenwindwetter steigerte. Sozusagen war es für das 8. Lauterbacher Drachenfest wieder mal ein Bilderbuchwetter das an diesem Tag unzählig viele Drachenfans nach Lauterbach lockte.
Bereits kurz vor dem offiziellen Beginn um 13 Uhr waren die ersten Flugobjekte am Himmel zu bewundern. Die danach einsetzende kleine Völkerwanderung war echt beeindruckend. Viele Eltern kamen mit ihren Kindern, doch auch Väter die hier ihre Kindheitsträume umsetzen wollten, setzen alles daran die bunten Drachen gen Himmel steigen zu lassen. Die Sonne meinte es sehr gut und auch der Wind blies mitunter kräftig. Manchmal gar zu kräftig, denn hier und da gingen Drachen zu Bruch oder die Flugobjekte machten sich einfach auf und davon.
Langsam aber sicher entwickelt sich das Lauterbacher Drachenfest aber auch zu einem Treffpunkt für Technik Freaks. Schon seit vielen Jahren ist der Crimmitschauer "Drachenbändiger" Andreas Napravnik mit seinen extravaganten Flugobjekten Stammgast bei den Lauterbacher Drachenfesten. Im letzten Jahr lieferte er erstmals vom Fest Luftbildaufnahmen. In diesem Jahr war Steffen Barth mit weiteren Mitgliedern des Radioklubs Pleißental zu Gast. Sie hatten einen Mittelgroßen Hebedrachen mitgebracht, an dem ebenfalls ein Fotoapparat (Digcam) hing und Bilder machte. Der Clou der Sache war schließlich das diese Digcam nach einiger Zeit per Fallschirm wieder herunterkam.
Im Camp der Drachenspezialisten, neben Andreas Napravnik und Steffen Barth traf man auch noch Manfred Schwarz aus Statdroda an der ebenfalls mit seinen herrlichen Eigenbaudrachen ins Sachsenland gekommen war.
Neben den unzähligen Drachen am Himmel war dieses Mal zu verzeichnen das viele Zaungäste den Sportplatz bevölkerten und das nicht ohne Grund. Man wollte live miterleben wenn der von Andreas Napravnik gebaute Landlustdrachen an den Landlustverein überreicht wird und seine Taufe erhält. Diese Zeremonie wurde mit viel Beifall bedacht und die fliegende Landlusteule schwebte locker am Herbsthimmel.
Wie in all den vorangegangenen Jahren hatten die Mitglieder der Landlust auch wieder viele kleine Preise für die Kinder parat. Ob Bücher, Stifte, Blüschtiere oder einen neuen Drachen, die Kinder hatten ihre Freude daran. Prämiert wurden auch wieder die schönsten Flugobjekte. Einen schönen Teller gab es für Florian Meißner aus Neukirchen, der den größten eigenbau Drachen hatte. Immerhin 4,20 mal 2,30 Meter groß war das Exemplar das wider erwarten auch in der Luft hielt. Der Lauterbacher Enrico Werler, der zum Drachenfest bereits Stammgast ist erhielt ebenfalls einen Keramikteller. Zum zweiten Mal in Folge hatte er den originellsten Eigenbau Drachen und überzeugte dir Jury mit der fliegenden Schwiegermutter. Mit 5 Drachen war der Crimmitschauer Reiner Zimmer (Bäckermeister im Ruhestand) angereist. Er hatte mit dem fliegenden "Otten" den schönsten Drachen am Lauterbacher Himmel und bekam dafür ebenfalls einen Teller überreicht. Doch leider hatten die Zimmers auch etwas Pech. Ihr größter Drachen, ein 3er Gespann machte sich selbständig, landete Mitten in Lauterbach in einem Grundstück und wurde wieder auf den Sportplatz gebracht. Allerdings leicht lädiert.
Dank der Crimmitschauer Buchhandlung von Eva Würker, Frank Hillmann vom Zschopauer OBI-Baumarkt, dem Pfennig-Pfeiffer in Neukirchen und dem Zack Baumarkt in Crimmitschau, gab es für die Kinder zudem wieder viele schöne Trostpreise.
Text: Roland Wagner
7. Lauterbacher Seifenkistenrennen

Das auch die Kinder vom Lauterbacher Rennfieber angesteckt sind zeigte sich am 10. September beim Bobby-Car-Rennen", das zum Auftakt des 7. Lauterbacher Seifenkistenrennens über die Bühne gung. Auf Grund der großen Kinderanzahl musste der Pulk in zwei Startfelder aufgeteilt werden. Das dumpfe Geräusch der Plastikräder war weithin zu hören und die Zuschauer sparten nicht mit Beifall für die Nachwuchsrennfahrer. Zur Freude der Kinder bekam dann am Ziel jeder eine Ehrenurkunde und ein kleines Geschenk vom Landlustverein überreicht.
Wohl jedes der 16 Landlustmitglieder fieberte, wie denn das Wetter am Sonnabend wird. Die Voraussagen der Wetterfrösche waren da ja nicht gerade vielversprechend. Doch letztendlich passte alles. Von anfangs 20 gemeldeten Teams waren schließlich 17 angereist. Nachdem von der Rennleitung die Fahrzeuge abgenommen waren begann man etwas verspätet gegen 11 Uhr mit den Trainingsläufen. Viele der Stammteams waren wieder mit ihren bekannten Kisten angereist. Dem Kennerblick blieb dabei nicht verborgen dass viele Verbesserungen die geräuschlosen Kisten noch schneller erscheinen ließen.
Neukirchens Bürgermeister Hubert Beier eröffnete um 12.30 Uhr die Veranstaltung und wünschte allen Faire Wettläufe. An seiner Seite befand sich mit Michael Luther (MdB) und Georg Hamburger (MdL) auch Politprominenz, Landrat Christian Otto weilte ebenfalls unter den Gästen.

Prominenz auf der Tribüne: v.l. Georg Hamburger (MdL), Hubert Beier (Bürgermeister), Michael Luther (MdB), Stefan Seiler (Lauterbacher)
Mit der Vorstellung der Teams wurde den Gästen auf der Tribüne und am Rand der Rennstrecke bereits das erste Highlights präsentiert. Dabei schoss das Larifari XXL Team aus Lauterbach wieder den Vogel ab. Ein großer Sattelschlepper quälte sich Rückwärts die Renngasse bis zur Tribüne hinauf. Die roten Larifaristis präsentierten dann nicht nur ihre gesamte Fahrzeugpalette, sondern hatten auch noch die Cheerleaders des ETC mit im Gepäck. Deren tänzerische Vorführung war natürlich ganz nach dem Geschmack der Zuschauer.
Danach wurde die Rennstrecke durch das Safety Car scharf gemacht. Leider stürzte der erste Teilnehmer bereits ausgangs der Tribünenkurve. Doch für Markus Hupfer, der im zweiten Lehrjahr im Crimmitschauer Renault Autohaus lernt, war dies weniger schlimm. Er war das erste mal mit seinem R 25 "F1" Team dabei und meinte das man erst die nötigen Rennerfahrungen sammeln muss. Zum Ende war es der 15 Platz den Markus belegte. Bereits nach dem ersten Durchgang zeigte sich wer die Anwärter auf die Podestplätze werden könnten. Zur Freude der Zuschauer wurden die Rennpausen durch flotte Tanzeinlagen der Tanzgruppe des Werdauer Freizeitcentrums verkürzt.
Spektakulär war ebenfalls wieder der zweite Renndurchlauf mit seinem bewährtem Boxenstopp und im dritten und letzten Durchgang setzte jeder noch mal aufs ganze um das Endresultat zu verbessern. In dieses konnte das Königswalder "Williams Birne Team" allerdings nicht mehr eingreifen. Ein Sturz und ein nicht reparierbarer Schaden brachte Alexander Bauer den letzten Platz und die Rote Laterne ein. Schade, denn nach den Rennsiegen von 2002 und 2003 wollte man an diese Erfolge anknüpfen.
Mit 1.06.65 Minuten gewannen schließlich die Hot-Devilis aus Hohenstein Ernsttal und verwiesen das Langenhessener STW Team auf Platz zwei (1.07.57). Der dritte Platz ging an "Luci HOT" aus Hohenstein Ernsttal (1.08.05). Als Siegerpodest diente wieder der originell gespritzte 1.1er Trabbi mit dem Logo des Lauterbacher Landlustvereins und die Gewinner ließen es sich nicht nehmen die Sektflaschen zielgerichtet zu entleeren. Platz vier und fünf belegte das Larifari XXL Team II und die Seifenkistenfreunde Posterstein I. Pilot des Posterstein I Gefährtes war der 15 jährige Robert Hempel, der hier erst sein zweites Seifenkistenrennen überhaupt bestritt. Der jüngste Teilnehmer, der 10 jährige Maik Dietrich, kam mit dem zweiten Auto der Seifenkistenfreunde ebenfalls aus Posterstein. In seiner Altersklasse wurde er in diesem Jahr in Bräunsdorf zur Sachsenmeisterschaft Sachsenmeister. Auch all den anderen Teams, wie das Talstraßenteam aus Dänkritz, die Lauterbacher Koma Kolonne, das Zicken Team Adler aus Leubnitz, das BMW - Wagner Team aus Kirchberg, das Königswalder Junior Team, The Skulls aus Lauterbach, das Wöckel Team aus Eisenberg, und die Lauterbacher Haie hat dieses Rennen wieder viel Freude bereitet.
Am Abend traf man sich dann in kleiner Runde zum Rennfahrerball im Gasthof Lauterbach. Wie der Vereinsvorsitzende Kay Bohne betonte, gebührt all den fleißigen Helfern, sowie den Sicherheitsposten der Feuerwehr Neukirchen und Lauterbach ein besonderes Dankeschön. Auch den Anwohner dankt man für das Verständnis, da es während des gesamten Rennens zu beträchtlichen Einschränkungen kam.
Text: Roland Wagner
5. Kinderfasching am 8. Februar 2005 in Lauterbach
Mit einem dreifachen Lauterbach Hellau ging es am Faschingsdienstag wieder einmal rund im Lauterbacher Jugendclub. Hier fand unter der Regie des Landlustvereins von 16.16 Uhr bis 18.18 Uhr der nunmehr schon traditionelle Kinderfasching statt.
Wie auch in den vergangenen Jahren setzte eine reine Völkerwanderung in Richtung Lauterbacher Jugendclub ein, wo sich wieder viele Kinder, gemeinsam mit ihren Muttis, Vatis, Omas oder Opas zur Kinderfaschingsfeete einfanden. In den zwei Stunden gab es Fasching pur zu erleben. Begrüßt wurden natürlich nicht nur Kinder aus Lauterbach, sondern auch aus den umliegenden Gemeinden. Mitunter reichte der Platz im Club kaum aus und man trollte sich deshalb auch im Freien lustig aus.
Pommes, Wiener Würstchen und Limo gab es in gewohnter Weise für die Kinder wieder kostenlos. Der schön geschmückte Jugendklub, die Kinderrutsche und die kleinen Spiele, bei denen es schöne Preise gab, heizten die Stimmung mächtig an. Kaum zu halten waren die Kinder als der große Elch und der nette Braunbär sich unter die Gästeschar mischten. Diese beiden Tiere lockten nicht nur die Kinder sondern auch viele der Eltern vom Hocker auf die Tanzfläche.
Rundum eine gelungene Sache Konstatierte der Vereinsvorsitzende Kay Bohne nach der Veranstaltung und bedankte sich auch noch einmal bei Gudrun Christer und Anett Haubold, die sich bei den Kinderspielen mit arrangiert hatten. Viele der Eltern dankten auch mit netten Worten den Organisatoren, denn wo bekommt man heute noch etwas kostenlos.
Text: Roland Wagner
6. Nachtrodeln in Lauterbach
Am Sonnabend, dem 29. Januar 2005 starteten wir unser 6. Nachtrodeln. Bei optimalem Winterwetter (es hatte die ganze Woche geschneit), Windstille und 10 Grad unter Null hatten wir alle Hände voll zu tun, um die Vorbereitungen pünklich abzuschließen. Um 15.30 Uhr war es dann soweit: alles war gerichtet!
Ab 17.00 Uhr bis in die Nachtstunden hinein setzte eine wahre Völkerwanderung zum Rodelhang ein. Die Leute kamen wie in den letzten Jahren nicht nur aus Lauterbach. An den Kennzeichen der parkenden Fahrzeuge konnte man erkennen, daß Rodelfans aus allen anliegenden Landkreisen vertreten waren.
Um 19.00 Uhr führten wir die Fackelabfahrt durch und später wurde das Feuerwerk entzündet, welches diesmal von der Crimmitschauer Bäckerei Zimmer gesponsert wurde. Vielen Dank dafür!
In diesem Jahr hatten wir eine Pistenpolizei angagiert, sie sorgte für die nötige Sicherheit am Pistenauslauf. Die Jungs um Sascha Jonas machten ihre Sache hervorragend, so konnten größere Unfälle zum Glück vermieden werden.
Dies änderte jedoch nichts daran, daß wieder unzählige Schlitten plattgemacht wurden. Allein bei unserem DJ wurden mehr als 40 Exemplare eingelöst!
Dem DJ JO-JO an dieser Stelle auch noch ein herzliches Dankeschön - es war wieder SUPER!
Alle, die in diesem Jahr nicht zu unserem Nachtrodeln gekommen sind, haben mit Sicherheit etwas verpasst und werden sich jetzt in den A... beißen! Aber wir geben Euch die Chance im nächsten Jahr vorbeizuschauen!!! Bis dann könnt ihr auch ein paar stabile Schlitten konstruieren!
Text: Roland Wagner
Seiten 1, 2
|